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                                                          Anlage

    Dokumentation des Dialogbausteines INFODBS

    Einfuehrung

    An  den Anfang dieser Ausfuehrungen soll der Verweis auf  die 
    Besonderheiten  der  Programmiersprache PROLOG /14/  gestellt 
    werden.
     Eine  unter  dem Aspekt der Dokumentation haeufig  erwartete 
    Leistung ist die vereinfachte Darstellung der Programme  oder 
    -teile in Programmablaufplaenen (PAP).  Bei der Anwendung von 
    PROLOG-Prozeduren  und  -Klauseln  ergeben  sich  aber   Ver-
    knuepfungen,  die nicht mehr effektiv in PAP-Form zu verdeut
    lichen  sind.  Diese Form wuerde fuer viele Klauseln eine un-
    uebersichtliche  Verschachtelung nach sich  ziehen,  da  jede 
    Klausel als eine Liste von Listen aufgefaszt werden kann, de-
    ren einzelne Elemente wiederum Listen darstellen, die in sich 
    weitere  Mengen  von Praedikatsnamen vereinigen,  die  Listen 
    verkoerpern.
     Aus diesem Grund wird die Beschreibung in der Art  vorgenom
    men, dasz die verwendeten Klauseln aufgefuehrt und ihre Funk
    tionen verbal formuliert werden.  Zusaetzlich wird eine bild
    liche  Form  der  Verbindung der Klauseln  untereinander  zur 
    besseren Anschaulichkeit angeboten.  Ist dabei ein Zweig  mit 
    "geloest" gekennzeichnet, so kann dieser Baustein als abgear
    beitet  betrachtet werden.  Im Programm wird an dieser Stelle 
    entsprechend  der  Arbeitsweise des  Interpreters ein  "Back
    tracking"  (Zurueckverfolgen) bis zur Einstiegsklausel durch
    gefuehrt,  deren  Erfolg  eine Rueckgabe des Regimes  an  das 
    Steuerprogramm veranlaszt.
     Tritt  eine Steuerprozedur auf,  d.h.  sind mehrere Klauseln 
    mit  dem  gleichen Praedikatsnamen vorhanden,  dann  ist  die 
    Reihenfolge der Abarbeitung von links nach rechts  definiert, 
    wobei  die jeweils rechte Klausel bei Miszerfolg der vorheri-
    gen linken zur Anwendung kommt.
     Zur  allgemeinen  Erlaeuterung der Bausteine  kann  auf  die 
    unter den Punkten 3.8.1.  und 3.8.2.  aufgefuehrten Beschrei-
    bungen zurueckgegriffen werden. Die an diesen Stellen nieder-
    gelegten  Detaillierungen reichen als Vorlage fuer eine  Pro
    grammierung aus, d.h. die angefuehrten internen Aufgaben sind 
    als  Klauseln zu formulieren,  zu deren Umsetzung  moeglichst 
    allgemeingueltige Funktionen herangezogen werden.




    Beschreibung des Bausteines

    Der Baustein INFODBS besteht aus drei Kauseln mit den Praedi-
    katsnamen "info", "loop" und "go".
     Es  wird  der Name des Bausteines in die dafuer  vorgesehene 
    Position  geschrieben,  und es erfolgt eine Information  fuer 
    den  Nutzer ueber die Leistungen und Moeglichkeiten  des  Sy
    stems.  Die notwendigen Daten werden aus Textdateien bezogen. 
    Der  nutzerspezifische Inhalt der Dateien wird auf dem  Bild
    schirm ausgelistet und der Nutzer entscheidet ueber  Fortset-
    zung  der Anzeige,  Wiederholung oder Programmweiterfuehrung. 
     Die Eingaben werden sofort nach Betaetigen einer Taste (ohne 
    "carriage return") verarbeitet.  Im Einzelnen realisieren die 
    Klauseln folgendes :
    
    "info" :   - Uebernahme des Modulnamens aus Textdatei und Po-
                 sitionieren im vorgesehenen Raum
               - Ueberleitung zur naechsten Klausel ("loop")

    "loop" :   - Loeschen des Arbeitsraumes
               - Uebernahme  des ersten Teiles der Systeminforma-
                 tionen  aus Textdatei und Schreiben in  den  Ar-
                 beitsraum
               - Informationen  ueber weiterfuehrende  Masznahmen 
                 im Mitteilungsraum anzeigen
               - Eingabe (Taste)
               - Kontrolle Interruption-Regelung
               - Test Eingabe
               - Alternativ-Entscheidung   f(Eingabe),   ob   zur              
                 naechsten Klausel ("go")  uebergegangen oder der
                 Baustein als "erfolgreich abgearbeitet" betrach
                 tet wird

    "go"   :   - Information ueber Wiederholmoeglichkeit in den 
                 Mitteilungsraum positionieren
               - Loeschen des Arbeitsraumes
               - Uebernahme des zweiten Teiles der Systemhinweise 
                 aus Textdatei und Auslisten im Arbeitsraum
               - Eingabe (Taste)
               - Kontrolle Interruption-Regelung
               - Test Eingabe
               - Alternative,   ob  zur  vorhergehenden   Klausel 
                 ("loop")  zurueckgegangen oder der Baustein  als 
                 "erfolgreich abgearbeitet" gewertet werden kann.
     
    Die  Verbindungen der Klauseln koennen wie folgt  dargestellt 
    werden :

                     info
                      |
                     loop <-----
                    /    \      |
                   |     go ----
                    \____/
                      |  "geloest"
.pa
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